Sabine

Spitzsteinhaus (1252 m) und Altkaser Alm (1279 m) von Erl 300 Hm

Das Besondere an dieser einfachen Wanderung ist der umwerfende Blick in die Alpen, den man mit vergleichsweise wenig Aufwand bekommt. Vom relativ hoch gelegenen Start am Erlerberg führen mehrere Wege auf die beiden Hütten: die kinderwagentaugliche Zufahrtsstraße oder der Wanderweg über die Stoana Alm, der sonniger ist und beeindruckende Ausblicke gewährt. Auch im Winter gibt es gute Gründe für diese Tour: Die beiden Hütten am Ziel sind ganzjährig geöffnet und die Fahrstraße wird dann zur – im oberen Teil rasanten – Rodelbahn.

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Hocheck (850 m) von Oberaudorf 340 Hm

Das Hocheck ist ein unkompliziertes Ganzjahresziel mit Start in Oberaudorf: Der Winterweg ist breit und asphaltiert, der Sommerweg führt über eine Forststraße, die im Winter als rasante Rodelstrecke dient. Oben angekommen wartet ein Berggasthof mit großer Aussichtsterrasse, Spielplatz und Tieren. Der umwerfende Blick in die Berge und ins Inntal lässt vergessen, dass man sich in einem kleinen Skigebiet befindet, das sích unauffällig in die Landschft einfügt.

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Erlbergkopf (1134 m) von Aschau 300 Hm

Tolle Sicht, kurzer Aufstieg, wenig frequentiert – so lässt sich diese einfache Wanderung treffend zusammenfassen. Der Erlbergkopf oder –spitz ist leicht zu erreichten, was ihn zu einem idealen Feierabend- und Familienziel macht. Die Forststraße führt durch den Bergwald und geht im letzten Drittel in einen schmalen, unmarkierten Wiesensteig über. Die Sicht, die einen am kleinen Holzkreuz erwartet, ist ungewöhnlich spektakulär

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„56 kurze Alm- und Gipfeltouren im Chiemgau“ – Neuerscheinung ab 01.12.25:

Geschenkidee zu Weihnachten: Dieser neue Wanderführer von „Zeit am Berg“ enthält 56 kurze Alm- und Gipfeltouren im Chiemgau. Ähnlich wie auf diesem Blog, ist jede Wanderung mit genauen Wegbeschreibungen, Wanderkarten und vielen nützlichen Zusatzinformationen versehen. Die Touren sind vor allem für die Planung von kleinen Berg-Auszeiten gedacht. Wichtig war mir bei der Auswahl der Ziele,

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Wuhrsteinalm (1150 m) von Schleching 490 Hm

Das Almgebiet zwischen Geigelstein und Breitenstein hat zu jeder Jahreszeit und sogar bei jeder Witterung seinen besonderen Reiz. Von hier aus kann man an guten Tagen sogar bis zum Watzmann blicken. Die Geigelsteinbahn gibt es nicht mehr und die Wuhrsteinalm ist derzeit geschlossen, sodass es meist ruhig zugeht. Im Winter bietet sich die Forststraße, die von Schleching heraufkommt, zudem als reizvolle Rodelbahn an.

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Taubensee (1120 m) und Taubenseehaus (1165 m) von Schleching 460Hm

Der Weg zum Taubensee führt erst sanft, dann steil über einen alten Schmugglerpfad, den Kroatensteig, über die bayersich-tiroler Grenze. Nach dem Weg durch den Bergwald wartet ein – im Sommer erstaunlich warmer – idyllischer Bergsee, das „Auge des Chiemgaus“. Der See ist so sauber, dass sich darin zahlreiche Steinkrebse tummeln, die sogenannten „Daubn“, die Namensgeber des Sees.

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Brandelbergalm (1225m) von Aschau 500Hm

Ruhig ist es auf dem Weg durch den Bergwald an der  Nordost-Seite des Spitzsteins. Der Kohlstätter Bach mit seinen Zuläufen bietet die idyllische Kulisse für den einfachen und landschaftlich sehr schönen Weg zu einer ursprünglichen Alm. Im Sommer weiden Jungrinder und Ziegen auf den Almwiesen, die sich den Brandelberg und Spitzstein hochziehen. Die Kulisse von Spitzstein, Tristmahlnschneid und Brandelberg machen die Alm auch zu anderen Jahreszeiten zum attraktiven Ziel.

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Bründlingalm (1167m) 550 Hm von Bergen

Ein wildromantischer, gut beschilderter Weg entlang des Bergbaches Schwarzachen führt von Bergen auf das Almgebiet der Bründling, auf der Nordseite des Hochfelln. Die Wanderwege des sogenannten Sommerweges sind zwar teilweise steil, aber komfortabel breit angelegt. Am Ziel warten drei Almhütten auf die Gäste – die Bründlingalm ist sogar ganzjährig bewirtschaftet. Auf den Hochfelln führt eine Seilbahn, weshalb man die Bergidylle teilweise mit anderen Bergbegeisterten teilen muss –  allerdings ist das Gebiet so weitläufig, dass sich der Andrang gut verteilt.

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Lippenalm (955 m) von Walchsee (Österreich) 230 Hm/ 300 Hm

Den Walchsee hat man häufig im Blick, wenn man Richtung auf die – derzeit unbewirtschaftete – Alm auf der Nordseite des Zahmen Kaisers wandert. Mehrere leichte Wege führen hinauf: entweder eine moderat ansteigenden Forststraße, die in Oed startet oder ein teilweise steiler Waldpfad, der in Kranzach losgeht. Der grandiose Blick auf den Walchsee und die südlichen Chiemgauer Berge entschädigt für die Tatsache, dass man die Brotzeit selbst mitbringen muss – dafür kann man die Bergidylle auch in Ruhe genießen. Für Familien sind beiede Wegvarianten sehr gut geeignet – im Winter, bei schlechtem Wetter oder als Feierabendtour eher der Forstweg. Wer gerne rodelt, kann die Forststraße als 1,8km lange „zahme“ Rodelbahn nutzen.

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Gorialm und Schlechtenbergalm (1240m) von Aschau / Hintergschwendt, 480 Hm

Weithin sichtbar steht die Kampenwand mit íhrem markanten Zackenrprofil in der ersten Reihe der Chiemgauer Berge. An der Nordseite befindet sích die fast ganzjährig bewirtschaftete Gorialm. Der Blick über den Chiemsee und hinüber zu der bizarren Felsformation des Gipfels entschädigt für den Aufstieg. Für Familien ist diese Almwanderung ebenso geeignet wie für Feierabendtouren oder bei schlechtem Wetter. Im Winter muss man sich die Hütte mit den Schifahrern teilen.

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Buchsee von Eggstätt / Aufham (Spaziergang)

Schon nach einem kurzen Spaziergang von etwa einer halben Stunde gelangt man von Aufham bei Eggstätt zum idyllisch gelegenen Buchsee. Er liegt am Rand des Naturschutzgebietes „Eggstätter Seenplatte“, ist aber bei weitem nicht so stark frequentiert. Der Weg geht vorbei an einem malerischen Bauernhof mit zugehöriger Feldkapelle und bietet wunderschöne Ausblicke auf die Chiemgauer Voralpenkette. Der Buchsee ist nicht von allen Seiten zugänglich, was seine Ursprünglichkeit noch unterstreicht. Eine kleine Liegewiese lädt zum Sonnenbaden oder Picknicken ein. Durch den Schilfgürtel am Ufer sind im Sommer die Mücken bisweilen etwas lästig – also am besten Mückenmittel mitnehmen

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Kranzhornalm (1230 m) von Nußdorf /Windshausen 750 Hm

Die Kranzhornalm ist eine typische Familienalm, auf die ein einfacher Weg führt und die mit zahlreichen Tieren viel Abwechslung bietet. Der kürzere Weg von Erl in Tirol ist deshalb auch stark frequentiert. Wählt man jedoch die etwas längere, spärlich beschilderte Variante von Windshausen bei Nußdorf, darf man sich über ruhigere Bergidylle freuen. Der Gipfelanstieg, der nur im letzten Teil etwas ausgesetzt ist, belohnt mit zwei Gipfelkreuzen, einem Grenzverlauf und einer unglaublichen Aussicht auf Inntal und Bergwelt.

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Steinlingalm (1467 m) von Aschau/Hintergschwendt 630 Hm

Den malerischen Chiemgau unter sich, die imposanten Felswände der Kampenwand über sich – so lässt sich die Lage der Steinlingalm treffend beschreiben. Der Weg auf das vergleichsweise hoch gelegene Almgebiet führt an der Nordseite der Kampenwand, teils über Forststraßen, teils über Bergpfade. Belohnt für die rund zweistündige Wanderung wird man mit einem umwerfenden Blick auf Chiemsee und Chiemgau. Das entschädigt für den Rummel, der manchmal hier herrscht, da die Alm mit der Kampenwandbahn gut erreichbar ist und zudem ganzjährig geöffnet hat.

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Rund um die Herreninsel im Chiemsee

Der Chiemsee, die Voralpen als Kulisse sowei ein Wald, der zu großen Teilen schienbar sich selbst überlassen bleibt – die Herreninsel ist nicht nur ein Touristenmagnet, sondern auch ein Naturparadies im Miniformat. Der etwa acht Kilometer lange Rundweg um die Insel ist erfreulich wenig frequentiert, da die meisten Besucher das Schloss als Ziel haben. Immer am Wasser entlang, bieten sich wunderschöne Ausblicke auf den See, die banachbarte Fraueninsel und die Berge. Diese leichte Wanderung hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz und lässt sich an vielen Stellen auch abkürzen oder um einen Abstecher zum Schloss erweitern.

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Ottenalm (980 m) von Walchsee 260 Hm

Die fast ganzjährig geöffnete Ottenalm ist das Ziel dieser einfachen, überschaubaren Wanderung, die auch für Familien oder für den Feierabend geeignet ist. Wer gerne rodelt, kommt hier im Winter auf seine Kosten. Auf breiter Forststraße geht es mit mäßiger Steigung auf ein Almgebiet mit den typischen tierischen Sommerbewohnern. Hier befindet sich auch der Starpunkt für mehrere Klettersteige, die die Felswände der Harauer Spitze durchziehen. Etwas getrübt wird die Bergidylle im Sommer nur durch den Pkw-Verkehr der Almgäste.

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Sameralm von Aschau/Hintergschwendt

Kurz, einfach, mit wunderschönen Ausblicken auf Chiemsee und Kampenwand, anfangs sehr belebt, dann ruhig – so lässt sich der komfortable Weg auf die unbewirtete Sameralm am besten beschreiben. Wer trotzdem noch einkehren möchte, landet nach einem 5-Minuten-Umweg auf der gemütlichen, aber teils stark frequentierten Maisalm. Auf breiter Forststraße geht’s meist nur mäßig bergauf, erst der obere Teil wird etwas steiler- der ideale Weg für den Feierabend, bei Mistwetter, für Familien mit Kindern oder mit sportlichen Kinderwägen. Die Forststraße ist bei Schnee eine familientaugliche Rodelbahn. Der Wiesenhang oberhalb der Alm führt auf den Haindorfer Berg. Von dort ist der Chiemseeblick zwar teilweise mit Bäumen verstellt, deshalb jedoch nicht weniger beeindruckend.

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Eggstätter Liensee-Runde, 4km

Nur kurz streift dieser gemütliche Spazierweg den idyllischen Hartsee. Weiter geht es auf ruhigen Wegen zu einem versteckten Moorsee, den selbst viele Einheimische nicht kennen. Los geht’s in Eggstätt, am Badegelände, dann über die ehemalige Mühle Wöhr zum einsamen Liensee. Zurück führen viele Wege: Entweder denselben Weg wieder zurück oder durch das Dorf als Rundtour. Am Ende lockt das Hartseestüberl mit abwechslungsreicher Speisekarte, Biergarten im Sommer und Outdoor-Glühweinstation im Winter. Ein weiteres kulinarisches Highlight etwas abseits des Weges ist Jakobo‘s Tapasbar.

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Zwieselalm (1386 m) von Weißbach 480 Hm

Die Wanderung fängt eher gemütlich an, auf einer leicht ansteigender Forststraße. Allerdings trügt der Schein, denn der Weg verengt sich zu einem romantischen, aber steilen und steinigen Wurzelpfad. Die grandiose Aussicht auf Reichenhall, Reiteralpe, Hochkalter, Watzmann und viele weitere beeindruckende Berge ist die Belohnung für diese Wanderung durch den lichten Gebirgswald. Die Zwieselalm ist nicht nur ein Aussichtsbalkon der Extraklasse, sie ist auch bewirtschaftet und bietet zur Almsaison Brotzeiten und selbstgemachten Kuchen. Die Almerer sind gerne hier oben und bewirten die Wanderer deshalb – wenn es die Schnee- und Wetterlage erlaubt – auch an Wochenenden außerhalb der Saison.

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Jochbergalm (1270 m) von Unterwössen 650 Hm

Um das etwas abgelegene Almgebiet zu erreichen, benötigt man ein bisserl Zeit. Drei Wege führen zu den Jochbergalmen: Wildromantisch entlang des Kaltenbaches (1), bequem auf einer breiten Forststraße über Widholz (2) oder länger und sonniger auf dem Sonnseitenweg (3). Die drei gepflegten Kaser bieten während der Almzeit Brotzeit, Kuchen und Getränke an. Wer’s ruhiger mag kann auf einer der Almwiesen eine Rast mit Rundumblick auf Hochplatte, Hochfelln und Achental einlegen.

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Trainsalm von Thiersee / Schmiedtal

Ein wenig begangener Weg, ein Almgebiet mit dem Trainsjoch als Hintergrund und ein wunderschöner Blick auf die umliegende Bergwelt – dafür lohnt sich die Wanderung zur Trainsalm. Egal, ob man zur Almsaison für eine einfache Brotzeit einkehren will, oder noch etwas oberhalb auf der Wiese den Talblick nach Thiersee genießen möchte, für jeden ist hier etwas dabei. Wer noch Energie hat, kann die Tour mit dem Gipfel des Trainsjochs krönen, der ein beeindruckendes Rundumpanorama bietet.

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Vorderalm (1140 m) von Bergen 400Hm

Wer die Kombination von uriger Alm, idyllischem Bach und teils steil angelegter Forststraße mag, ist hier genau richtig. Auch im Sommer wunderbar erfrischend und entspannend, plätschert die Weißache neben dem schattigen Weg dahin. Das Almgebiet, auf der Nordseite des Hochgern gelegen, gibt den Blick frei auf die umliegenden Gipfel: Hochgern, Silleck, Hochlerch und Hochfelln. Während der Weidesaison wird man hier freundlich bewirtet, die Wanderung hat aber zu allen Jahreszeiten ihren Reiz.

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Rachlalm (914 m) von Grassau 350 Hm

Kurze, sehr gut bescchilderte Wanderung, die auf eine urige Alm führt und mit tollem Chiemseeblick belohnt wird. Oft kreuzt man Wasserläufe, überall plätschert und tropft es. Auch dadurch ist der meist schmale Weg nicht nur für Kinder abwechslungsreich.  Allerdings erfordert er die volle Aufmerksamkeit, da er seitlich teilweise sehr steil abfallend und ungesichert verläuft. Für alle, die es deutlich ruhiger mögen als auf der benachbarten, stark frequentierten Hefteralm, ist diese Wanderung besonders zu empfehlen – auch außerhalb der Almsaison.

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Vordere Dalsenalm (920m) von Schleching, 360Hm

Erst stetiges Plätschern, dann Kuhglocken sind die Hintergrundgeräusche für diese wunderschöne Almwanderung – vorausgesetzt, man macht sich im Sommer auf den Weg. Auf einer breiten Forststraße geht’s durch lichten Bergwald, meist entlang eines Gebirgsbaches. Von beiden Seiten kommen kleine Wasserfälle oder Bächlein dazu – besonders nach Regenfällen oder zur Schneeschmelze. Das Almgebiet gibt den Blick frei auf die umliegenden Vorgipfel und kann – 5 Minuten oberhalb der Hütten – auch mit einem fototauglichen Almkreuz aufwarten. Zur Almsaison ist der Huberkaser an den Wochenenden bewirtschaftet. Weg und Ziel sind jedoch so abwechslungsreich, dass es sich lohnt, auch zu ruhigeren Zeiten zu kommen – mit Kindern und Kinderwagen, im Winter, bei Mistwetter oder auch am Feierabend.

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