Kobelwand (1030 m) von Staudach 450Hm

Auf einsamen, verwunschen wirkenden Wegen geht’s an der Nordseite des Hochgern entlang. Nur selten verirrt sich jemand auf diesen unmarkierten, teils seitlich steil abfallenden Weg. Die Ruhe wird nur von Vögeln und munter plätschernden Gebirgsbächen durchbrochen. Am Ziel warten ein fotogenes Gipfelkreuz und eine überraschende Aussicht. Über den Namen des Zieles herrscht Uneinigkeit: Die in den Karten verzeichnete Kobelwand liegt weiter östlich auf 1216 m und heißt bei den Einheimischen eigentlich Jägerhäuslkopf!

Start: Staudach, Parkplatz Holzlagerplatz (579 m)

Navi: 83324 Staudach, Hochgernstraße 31

Anfahrt: A8 Ausfahrt Bernau, Richtung Marquartstein, in Grassau am Kreisverkehr links Richtung Staudach in die Bahnhofstraße, über die Tiroler Achen

ODER: A8 Ausfahrt Grabenstätt, Richtung Marquartstein, in Grassau links über die Tiroler Ache, dann über den Fluss, rechts in die Marquartsteiner Straße, links in Hochgernstraße, bis zum Parkplatz Holzlagerplatz

Höhenmeter: 450 Hm                                 

Aufstieg:  1½ Stunden

Wegbeschreibung über Wanderwege:

– vom Parkplatz links, am Gasthaus Mühlwinkl vorbei, der Asphaltstraße „Mühlwinkl“ folgen

– vorbei an der Staudacher Mühle, bis zum Wegkreuz, hier Richtung „Schlossbergrunde“ rechts hoch

-dann nächstmögliche Straße links Richtung „Hochwand/Schlossbergrunde“

– sofort an der nächsten Gabelung rechts Richtung „Rund um den Schlossberg“

– dem Weg folgen bis zum Wirtschaftsweg, diesen überqueren, Richtung Scheffau/Straßberg

– weiter bis zu einem Weg, diesen überqueren

– in Serpentinen durch den Bergwald hoch

– an den folgenden Abzweigungen rechts halten

-bis zum Gipfelkreuz Kobelwand, 20 m rechts

Rückweg entweder wie Aufstieg ODER:

– dem Weg folgen bis zur Forststraße (ca. 200 m)

– rechts auf diese einbiegen

– vor der Brücke rechts Richtung „Staudach“ abbiegen

– dem Bachlauf des Alplbaches folgen bis zum Parkplatz

Alternativweg über Forststraßen:

– vom Parkplatz der Forststraße folgen Richtung „Vorderalm/ Brachtalm“

– an der nächsten Abzweigung links Richtung „Vorderalm/ Brachtalm“

– dem Bachlauf des Alplbaches folgen bis zur Einbiegung auf eine breitere Forststraße

– auf diese nach links einbiegen

– nach ca. 200 m, VOR der nächsten scharfen Kurve und einer Bank links runter (Abzweigung nicht beschildert, schwer erkennbar)

– dem schmalen Weg folgen bis zum Gipfelkreuz Kobelwand, 20 m links

– Rückweg wie Aufstieg

Weiterweg:

Vorderalm 1140m, ½ Stunde, der Beschilderung folgen

Brachtalm 1150 m, ¾  Stunde , der Beschilderung folgen

Besonderes:

– einsamer, verwunschen wirkender Weg auf einen wenig bekannten Gipfel

– tolle Aussicht am Gipfel, trotz geringer Höhe

Wegführung:

nordseitige Wegführung, überwiegend Laubwald, lichter Schatten, Wege teils sehr schmal, abschüssig und ungesichert, nur bei Helligkeit und trockenem Wetter zu empfehlen, Trittsicherheit erforderlich

Eignung:

Wege teils sehr schmal, abschüssig und ungesichert, bwi Nässe unangenehm rutschig, Trittsicherheit erforderlich

Einkehrmöglichkeit:

keine, außer bei Weiterweg:

Brachtalm, bewirtschaftet ca. von Mai bis Oktober

Vorderalm, bewirtschaftet ca. von Mai bis Mitte Oktober

reichlich Wasser am Weg
das neue Gipfelkreuz
Da gehts ganz schee nunter!
vorbei an der Staudacher Mühle
Einmündung von der Kobelwand auf die Forststraße
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