Winter

Touren für Schneelage – entweder als Wanderung, als Rodelstrecke oder als Schitour

Steinlingalm (1467m) von Aschau/Hintergschwendt, 630 Hm

Den malerischen Chiemgau unter sich, die imposanten Felswände der Kampenwand über sich – so lässt sich die Lage der Steinlingalm treffend beschreiben. Der Weg auf das vergleichsweise hoch gelegene Almgebiet führt an der Nordseite der Kampenwand, teils über Forststraßen, teils über Bergpfade. Belohnt für die rund zweistündige Wanderung wird man mit einem umwerfenden Blick auf Chiemsee und Chiemgau. Das entschädigt für den Rummel, der manchmal hier herrscht, da die Alm mit der Kampenwandbahn gut erreichbar ist und zudem ganzjährig geöffnet hat.

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Ottenalm (980m) von Walchsee, 260 Hm

Die fast ganzjährig geöffnete Ottenalm ist das Ziel dieser einfachen, überschaubaren Wanderung, die auch für Familien oder für den Feierabend geeignet ist. Wer gerne rodelt, kommt hier im Winter auf seine Kosten. Auf breiter Forststraße geht es mit mäßiger Steigung auf ein Almgebiet mit den typischen tierischen Sommerbewohnern. Hier befindet sich auch der Starpunkt für mehrere Klettersteige, die die Felswände der Harauer Spitze durchziehen. Etwas getrübt wird die Bergidylle im Sommer nur durch den Pkw-Verkehr der Almgäste.

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Sameralm von Aschau/Hintergschwendt

Kurz, einfach, mit wunderschönen Ausblicken auf Chiemsee und Kampenwand, anfangs sehr belebt, dann ruhig – so lässt sich der komfortable Weg auf die unbewirtete Sameralm am besten beschreiben. Wer trotzdem noch einkehren möchte, landet nach einem 5-Minuten-Umweg auf der gemütlichen, aber teils stark frequentierten Maisalm. Auf breiter Forststraße geht’s meist nur mäßig bergauf, erst der obere Teil wird etwas steiler- der ideale Weg für den Feierabend, bei Mistwetter, für Familien mit Kindern oder mit sportlichen Kinderwägen. Die Forststraße ist bei Schnee eine familientaugliche Rodelbahn. Der Wiesenhang oberhalb der Alm führt auf den Haindorfer Berg. Von dort ist der Chiemseeblick zwar teilweise mit Bäumen verstellt, deshalb jedoch nicht weniger beeindruckend.

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Zwieselalm (1386m) von Weißbach, 480 Hm

Die Wanderung fängt eher gemütlich an, auf einer leicht ansteigender Forststraße. Allerdings trügt der Schein, denn der Weg verengt sich zu einem romantischen, aber steilen und steinigen Wurzelpfad. Die grandiose Aussicht auf Reichenhall, Reiteralpe, Hochkalter, Watzmann und viele weitere beeindruckende Berge ist die Belohnung für diese Wanderung durch den lichten Gebirgswald. Die Zwieselalm ist nicht nur ein Aussichtsbalkon der Extraklasse, sie ist auch bewirtschaftet und bietet zur Almsaison Brotzeiten und selbstgemachten Kuchen. Die Almerer sind gerne hier oben und bewirten die Wanderer deshalb – wenn es die Schnee- und Wetterlage erlaubt – auch an Wochenenden außerhalb der Saison.

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Jochbergalm (1270m) von Unterwössen, 650 Hm

Um das etwas abgelegene Almgebiet zu erreichen, benötigt man ein bisserl Zeit. Drei Wege führen zu den Jochbergalmen: Wildromantisch entlang des Kaltenbaches (1), bequem auf einer breiten Forststraße über Widholz (2) oder länger und sonniger auf dem Sonnseitenweg (3). Die drei gepflegten Kaser bieten während der Almzeit Brotzeit, Kuchen und Getränke an. Wer’s ruhiger mag kann auf einer der Almwiesen eine Rast mit Rundumblick auf Hochplatte, Hochfelln und Achental einlegen.

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Trainsalm von Thiersee / Schmiedtal

Ein wenig begangener Weg, ein Almgebiet mit dem Trainsjoch als Hintergrund und ein wunderschöner Blick auf die umliegende Bergwelt – dafür lohnt sich die Wanderung zur Trainsalm. Egal, ob man zur Almsaison für eine einfache Brotzeit einkehren will, oder noch etwas oberhalb auf der Wiese den Talblick nach Thiersee genießen möchte, für jeden ist hier etwas dabei. Wer noch Energie hat, kann die Tour mit dem Gipfel des Trainsjochs krönen, der ein beeindruckendes Rundumpanorama bietet.

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Vorderalm (1140m) von Bergen, 400Hm

Wer die Kombination von uriger Alm, idyllischem Bach und teils steil angelegter Forststraße mag, ist hier genau richtig. Auch im Sommer wunderbar erfrischend und entspannend, plätschert die Weißache neben dem schattigen Weg dahin. Das Almgebiet, auf der Nordseite des Hochgern gelegen, gibt den Blick frei auf die umliegenden Gipfel: Hochgern, Silleck, Hochlerch und Hochfelln. Während der Weidesaison wird man hier freundlich bewirtet, die Wanderung hat aber zu allen Jahreszeiten ihren Reiz.

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Vordere Dalsenalm (920m) von Schleching, 360Hm

Erst stetiges Plätschern, dann Kuhglocken sind die Hintergrundgeräusche für diese wunderschöne Almwanderung – vorausgesetzt, man macht sich im Sommer auf den Weg. Auf einer breiten Forststraße geht’s durch lichten Bergwald, meist entlang eines Gebirgsbaches. Von beiden Seiten kommen kleine Wasserfälle oder Bächlein dazu – besonders nach Regenfällen oder zur Schneeschmelze. Das Almgebiet gibt den Blick frei auf die umliegenden Vorgipfel und kann – 5 Minuten oberhalb der Hütten – auch mit einem fototauglichen Almkreuz aufwarten. Zur Almsaison ist der Huberkaser an den Wochenenden bewirtschaftet. Weg und Ziel sind jedoch so abwechslungsreich, dass es sich lohnt, auch zu ruhigeren Zeiten zu kommen – mit Kindern und Kinderwagen, im Winter, bei Mistwetter oder auch am Feierabend.

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Sellarnalm (1124m) von Melleck, 550 Hm

Wer‘s nicht so trubelig mag, ist auf dieser urigen Alm genau richtig. Eine teilweise steile Forststraße führt am Bergbach entlang, hinauf zum Almboden. Die beeindruckende Sicht auf die umliegenden Berge sowie Brotzeit und Kuchen auf der Alm lassen die Zeit vergessen. Wer’s noch einsamer mag, geht ein paar Minuten weiter bis zu den nächsten idyllischen Almwiesen. Der Weg eignet sich aufgrund der Länge und der teils steil abfallenden Wegränder nur bedingt für Kinder. Für nasses Wetter oder bei Dunkelheit bietet die Forststraße einen komfortablen Weg, dennoch erfordern die ungesicherten Ränder Aufmerksamkeit.

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Schwarzrieshütte (970m) von Samerberg, 150 Hm

Auf die Schwarzrieshütte führt ein abwechslungsreicher, moderat ansteigender Weg, der auch für Familien, für Kinderwagen, bei Mistwetter und sogar bei schlechter Sicht lohnend ist. Ein Abkürzer über einen schmalen Bergpfad verkürzt den Weg. Außerdem kann die Tour jederzeit zu einem Rundweg erweitert werden oder mit einem Gipfel gekrönt werden. Wer einkehren will, findet hier eine ganzjährig liebevoll bewirtschaftete Hütte. Wer’s ruhiger mag, bleibt bei selbst mitgebrachter Brotzeit auf den Almwiesen und genießt den Blick auf Feichteck, Brandelberg Klausen und Brandelberg. Achtung: Wer auf der Forststraße bleiben möchte, wählt gleich bei der Weggabelung am Parkplatz die mittlere Wegvariante.

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Bäckeralm (1067m) von Inzell, 300 Hm

Malerisch liegt sie in dem kleinen Almgebiet mit beeindruckender Weitsicht – die Bäckeralm. In Adlgaß bei Inzell beginnt der Aufstieg, entweder auf gemütlichen Forstwegen oder einem Wanderweg – will man beides, kann man die ausgeschilderte „Bäckeralmrunde“ gehen. Die Tour eignet sich für auch für Familien, für sportliche Kinderwagenschieber, als Feierabendwalk und sowohl bei Sonne, Regen als auch Schnee. Wer eine ganz einfache, ungefährliche Schitour möchte, geht die Forststraße h

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Kala Alm (1426m) von Thiersee, 430Hm

Eine komfortable Tour im Inntal bei Kufstein, die sich zu jeder Jahreszeit lohnt– nicht nur wegen des fantastischen Berg- und Talblicks, sondern auch wegen der gemütlichen Gastro-Alm am Ziel. Der Weg auf die Kala Alm ist auch bekannt für die wunderbare, etwa 3km lange Rodelstrecke (oft nachts beleuchtet) und für die üppige Christrosen-Blüte.  Wer weitergehen will, kann noch den Pendling erklimmen und den Rundumblick genießen.

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Hochgernhaus (1461m) von Unterwössen, 830 Hm

Ein bisserl Kondition brauchts, um auf einen der schönsten Aussichtsberge im Chiemgau, den Hochgern zu kommen. Auf der ganzjährig bewirtschafteten Hütte wird man mit einem grandiosen Rundumblick belohnt, auf Achental, Kaiser, Loferer Steinberge und – bei gutem Wetter – bis in die Zentralalpen. Südseitig gelegen gibt’s bei schönem Wetter Sonne satt. Auf einer Forststraße verlaufend bietet sich der Weg auch für Winterwanderungen, bei schlechtem Wetter oder Rückweg in der Dunkelheit an. Fürs Rodeln eignet sich eher die Wegvariante von Marquarstein.

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Rechenbergalm (1160m) von Oberwössen 500 Hm

Das kleine Almgebiet liegt im Süden des Hochgern und bietet einen umwerfenden Blick auf die beiden Kaiser und darüber hinaus. Die kürzeste Route führt von Oberwössen/Brem meist auf Forststraßen, nur kurz auf Bergpfaden. Im Sommer teils schattig, im Winter wegen der Laubbäume vorwiegend sonnig – so präsentiert sich der abwechslungsreiche Weg auf die Rechenbergalm. Zur Almsaison werden Wanderer hier urig bewirtet, wer es ruhiger mag, kommt zu anderen Zeiten. Die Tour lässt sich beliebig ausweiten auf den Rechenberg oder auf umliegende Almen.

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Daffnerwald-Alm (1050m) von Samerberg, 280 Hm

Ein wunderschönes, kleines Almgebiet unterhalb von Heuberg und Wasserwand ist das Ziel der einstündigen Wanderung. Von Samerberg führen mehrere Wege auf die Daffnerwald-Alm: Von Duftbräu, ein wenig begangener, am Fluderbach entlang ein malerischer mit Wasserfällen und von Schweibern ein bequemer auf breitem Forstweg. Auf den Almwiesen kann man gemütlich brotzeiteln, bei einer der beiden Hütten einkehren oder noch weiter auf den Heuberg gehen.Im Frühjahr ist die Krokusblüte ein eindrucksvolles,, fotogenes Erlebnis.

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Priener Hütte (1410m), von Huben/Aschau, 700 Hm

Lohnend ist diese Hüttentour zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter, auch wenn sie sich a bisserl hinzieht. Der Weg durch das Naturschutzgebiet Geigelstein ist so moderat ansteigend, dass er für alle gut machbar ist. Am Ziel wird man freundlich empfangen, ausgezeichnet bekocht und hat dazu noch einen umwerfenden Kaiserblick. Im Frühjahr und Sommer entpuppt sich der Geigelstein als Blumenberg, bei dem nich

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Unternberg (1450m) von Ruhpolding, 550 Hm

Die wunderschöne Aussicht auf die Chiemgauer Berge und ins Tal ist die Belohnung für diese einfache Gipfeltour auf den Ruhpoldiger Unternberg. Der meist schattige Weg führt auf Forststraßen und – je nach Belieben-  auch auf kleinen Bergpfaden. Das Finale bildet ein Höhenweg, der die Erwartungen an einen Voralpengipfel deutlich übertrifft. Alternativ kann man auch den Sessellift nutzen. Drei lohnende, sehr unterschiedliche Einkehrmöglichkeiten gibt es auch auf dem Weg. 

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Nesslauer Alm (1101m) von Ruhpolding, 380 Hm

Das Plätschern des Bergbaches begleitet die Wanderung auf die Nesslauer Alm bei Ruhpolding. Meist schattig führt die Forststraße entlang des Nesslauer Grabens durch den Laubwald, mal oberhalb des Wassers, mal direkt daneben. Der abwechslungsreiche Wasserlauf, der schöne Blick auf die umliegenden Erhebungen sowie die urige, gastfreundliche Alm machen diese Wanderung zu einem lohnenden Ziel. Start:

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Hinteralm (1147m) von Bergen, 410 Hm

Bereits die Anfahrt durch das Weißachen-Tal ist ein Vorgeschmack auf die Eindrücke der Wanderung: ein wildromantischer Bach mit vielen Zuläufen und einigen Wasserfällen. Immer wieder kann man hinunter zum mal tosenden, mal sanft plätschernden Wasser. Auf der breiten, anfangs recht flach verlaufenden Forststraße gelangt man auf das Almgebiet Eschelmoos. Nach einem steileren Endspurt empfangen Kuhglocken-Gebimmel und eine freundliche Sennerin die Wanderer auf der Hinteralm.

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Frillensee (922m) bei Inzell, 170 Hm

Entlang des munteren Frillenseebaches führt der sanft ansteigende Weg zu einem malerischen Bergsee. Ein Bergerlebnis-Pfad mit vielfältigen Stationen macht den Weg kurzweilig und ist nicht nur für Kinder interessant. Am Ziel lassen die bizarren Nordseiten von Zwiesel und Hochstaufen vergessen, dass es sich „nur“ um ein Vorgebirge handelt. Es gibt keine Einkehrmöglichkeit – das ist vermutlich der Grund dafür, dass es an diesem Kleinod so beschaulich zugeht. Mitgebrachte Brotzeit lässt sich wunderbar an einer der vielen ruhigen Stellen rund um den See genießen. Besonders mit Kindern Zeit einplanen – auf dem Weg rund um den See gibt es viel zu entdecken!

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Bründlingalm

Bründlingalm (1167m) 180 Hm, von Ruhpolding

Kurzer, komfortabler und bestens beschilderter Weg auf ein gut erschlossenes Almgebiet an der Nordseite des Hochfelln. Die leichte Erreichbarkeit sowohl zu Fuß von der Steinbergalm als auch per Seilbahn machen die Alm zu einem Touristenmagnet. Das beeinträchtigt aber weder die idyllische Atmosphäre noch den schönen Talblick. Für Familien bietet sich diese einfache Wanderung an, aber auch für Feierabendtouren mit Stirnlampe, als Winterausflug oder auch bei zweifelhaften Wetteraussichten.

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