Almtour

Taubensee (1120 m) und Taubenseehaus (1165 m) von Schleching 460Hm

Der Weg zum Taubensee führt erst sanft, dann steil über einen alten Schmugglerpfad, den Kroatensteig, über die bayersich-tiroler Grenze. Nach dem Weg durch den Bergwald wartet ein – im Sommer erstaunlich warmer – idyllischer Bergsee, das „Auge des Chiemgaus“. Der See ist so sauber, dass sich darin zahlreiche Steinkrebse tummeln, die sogenannten „Daubn“, die Namensgeber des Sees.

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Bründlingalm (1167m) 550 Hm von Bergen

Ein wildromantischer, gut beschilderter Weg entlang des Bergbaches Schwarzachen führt von Bergen auf das Almgebiet der Bründling, auf der Nordseite des Hochfelln. Die Wanderwege des sogenannten Sommerweges sind zwar teilweise steil, aber komfortabel breit angelegt. Am Ziel warten drei Almhütten auf die Gäste – die Bründlingalm ist sogar ganzjährig bewirtschaftet. Auf den Hochfelln führt eine Seilbahn, weshalb man die Bergidylle teilweise mit anderen Bergbegeisterten teilen muss –  allerdings ist das Gebiet so weitläufig, dass sich der Andrang gut verteilt.

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Lippenalm (955 m) von Walchsee (Österreich) 230 Hm/ 300 Hm

Den Walchsee hat man häufig im Blick, wenn man Richtung auf die – derzeit unbewirtschaftete – Alm auf der Nordseite des Zahmen Kaisers wandert. Mehrere leichte Wege führen hinauf: entweder eine moderat ansteigenden Forststraße, die in Oed startet oder ein teilweise steiler Waldpfad, der in Kranzach losgeht. Der grandiose Blick auf den Walchsee und die südlichen Chiemgauer Berge entschädigt für die Tatsache, dass man die Brotzeit selbst mitbringen muss – dafür kann man die Bergidylle auch in Ruhe genießen. Für Familien sind beiede Wegvarianten sehr gut geeignet – im Winter, bei schlechtem Wetter oder als Feierabendtour eher der Forstweg. Wer gerne rodelt, kann die Forststraße als 1,8km lange „zahme“ Rodelbahn nutzen.

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Gorialm und Schlechtenbergalm (1240m) von Aschau / Hintergschwendt, 480 Hm

Weithin sichtbar steht die Kampenwand mit íhrem markanten Zackenrprofil in der ersten Reihe der Chiemgauer Berge. An der Nordseite befindet sích die fast ganzjährig bewirtschaftete Gorialm. Der Blick über den Chiemsee und hinüber zu der bizarren Felsformation des Gipfels entschädigt für den Aufstieg. Für Familien ist diese Almwanderung ebenso geeignet wie für Feierabendtouren oder bei schlechtem Wetter. Im Winter muss man sich die Hütte mit den Schifahrern teilen.

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Kranzhornalm (1230 m) von Nußdorf /Windshausen 750 Hm

Die Kranzhornalm ist eine typische Familienalm, auf die ein einfacher Weg führt und die mit zahlreichen Tieren viel Abwechslung bietet. Der kürzere Weg von Erl in Tirol ist deshalb auch stark frequentiert. Wählt man jedoch die etwas längere, spärlich beschilderte Variante von Windshausen bei Nußdorf, darf man sich über ruhigere Bergidylle freuen. Der Gipfelanstieg, der nur im letzten Teil etwas ausgesetzt ist, belohnt mit zwei Gipfelkreuzen, einem Grenzverlauf und einer unglaublichen Aussicht auf Inntal und Bergwelt.

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Steinlingalm (1467 m) von Aschau/Hintergschwendt 630 Hm

Den malerischen Chiemgau unter sich, die imposanten Felswände der Kampenwand über sich – so lässt sich die Lage der Steinlingalm treffend beschreiben. Der Weg auf das vergleichsweise hoch gelegene Almgebiet führt an der Nordseite der Kampenwand, teils über Forststraßen, teils über Bergpfade. Belohnt für die rund zweistündige Wanderung wird man mit einem umwerfenden Blick auf Chiemsee und Chiemgau. Das entschädigt für den Rummel, der manchmal hier herrscht, da die Alm mit der Kampenwandbahn gut erreichbar ist und zudem ganzjährig geöffnet hat.

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Sameralm von Aschau/Hintergschwendt

Kurz, einfach, mit wunderschönen Ausblicken auf Chiemsee und Kampenwand, anfangs sehr belebt, dann ruhig – so lässt sich der komfortable Weg auf die unbewirtete Sameralm am besten beschreiben. Wer trotzdem noch einkehren möchte, landet nach einem 5-Minuten-Umweg auf der gemütlichen, aber teils stark frequentierten Maisalm. Auf breiter Forststraße geht’s meist nur mäßig bergauf, erst der obere Teil wird etwas steiler- der ideale Weg für den Feierabend, bei Mistwetter, für Familien mit Kindern oder mit sportlichen Kinderwägen. Die Forststraße ist bei Schnee eine familientaugliche Rodelbahn. Der Wiesenhang oberhalb der Alm führt auf den Haindorfer Berg. Von dort ist der Chiemseeblick zwar teilweise mit Bäumen verstellt, deshalb jedoch nicht weniger beeindruckend.

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Jochbergalm (1270 m) von Unterwössen 650 Hm

Um das etwas abgelegene Almgebiet zu erreichen, benötigt man ein bisserl Zeit. Drei Wege führen zu den Jochbergalmen: Wildromantisch entlang des Kaltenbaches (1), bequem auf einer breiten Forststraße über Widholz (2) oder länger und sonniger auf dem Sonnseitenweg (3). Die drei gepflegten Kaser bieten während der Almzeit Brotzeit, Kuchen und Getränke an. Wer’s ruhiger mag kann auf einer der Almwiesen eine Rast mit Rundumblick auf Hochplatte, Hochfelln und Achental einlegen.

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Vordere Dalsenalm (920m) von Schleching, 360Hm

Erst stetiges Plätschern, dann Kuhglocken sind die Hintergrundgeräusche für diese wunderschöne Almwanderung – vorausgesetzt, man macht sich im Sommer auf den Weg. Auf einer breiten Forststraße geht’s durch lichten Bergwald, meist entlang eines Gebirgsbaches. Von beiden Seiten kommen kleine Wasserfälle oder Bächlein dazu – besonders nach Regenfällen oder zur Schneeschmelze. Das Almgebiet gibt den Blick frei auf die umliegenden Vorgipfel und kann – 5 Minuten oberhalb der Hütten – auch mit einem fototauglichen Almkreuz aufwarten. Zur Almsaison ist der Huberkaser an den Wochenenden bewirtschaftet. Weg und Ziel sind jedoch so abwechslungsreich, dass es sich lohnt, auch zu ruhigeren Zeiten zu kommen – mit Kindern und Kinderwagen, im Winter, bei Mistwetter oder auch am Feierabend.

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Sellarnalm (1124m) von Melleck, 550 Hm

Wer‘s nicht so trubelig mag, ist auf dieser urigen Alm genau richtig. Eine teilweise steile Forststraße führt am Bergbach entlang, hinauf zum Almboden. Die beeindruckende Sicht auf die umliegenden Berge sowie Brotzeit und Kuchen auf der Alm lassen die Zeit vergessen. Wer’s noch einsamer mag, geht ein paar Minuten weiter bis zu den nächsten idyllischen Almwiesen. Der Weg eignet sich aufgrund der Länge und der teils steil abfallenden Wegränder nur bedingt für Kinder. Für nasses Wetter oder bei Dunkelheit bietet die Forststraße einen komfortablen Weg, dennoch erfordern die ungesicherten Ränder Aufmerksamkeit.

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Hochgernhaus (1461 m) von Unterwössen 830 Hm

Ein bisserl Kondition brauchts, um auf einen der schönsten Aussichtsberge im Chiemgau, den Hochgern zu kommen. Auf der ganzjährig bewirtschafteten Hütte wird man mit einem grandiosen Rundumblick belohnt, auf Achental, Kaiser, Loferer Steinberge und – bei gutem Wetter – bis in die Zentralalpen. Südseitig gelegen gibt’s bei schönem Wetter Sonne satt. Auf einer Forststraße verlaufend bietet sich der Weg auch für Winterwanderungen, bei schlechtem Wetter oder Rückweg in der Dunkelheit an. Fürs Rodeln eignet sich eher die Wegvariante von Marquarstein.

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Hefteralm (1020 m) von Grassau 340Hm

Einfache, kurze und trotzdem idyllische Familienwanderung auf breiten Wegen. Am Ziel warten während der Almsaison hausgemachte Käse, selbstgebackenes Brot und Kuchen sowie almtypische Brotzeit. Viele Tiere wie Kühe, Shetlandponys, Hasen, Ziegen und Hühner sorgen dann ebenso für Abwechslung wie der Talblick auf den Chiemsee. Für alle, die es deutlich ruhiger mögen, lohnt der Aufstieg auch außerhalb der Almsaison. Die Tour lässt sich auch zum Rundweg über die Rachlalm erweitern.

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Unternberg (1425m) von Ruhpolding, 550 Hm

Die wunderschöne Aussicht auf die Chiemgauer Berge und ins Tal ist die Belohnung für diese einfache Gipfeltour auf den Ruhpoldiger Unternberg. Der meist schattige Weg führt auf Forststraßen und – je nach Belieben-  auch auf kleinen Bergpfaden. Das Finale bildet ein Höhenweg, der die Erwartungen an einen Voralpengipfel deutlich übertrifft. Alternativ kann man auch den Sessellift nutzen. Drei lohnende, sehr unterschiedliche Einkehrmöglichkeiten gibt es auch auf dem Weg. 

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Nesslauer Alm (1101 m) von Ruhpolding 380 Hm

Das Plätschern des Bergbaches begleitet die Wanderung auf die Nesslauer Alm bei Ruhpolding. Meist schattig führt die Forststraße entlang des Nesslauer Grabens durch den Laubwald, mal oberhalb des Wassers, mal direkt daneben. Der abwechslungsreiche Wasserlauf, der schöne Blick auf die umliegenden Erhebungen sowie die urige, gastfreundliche Alm machen diese Wanderung zu einem lohnenden Ziel.

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Bischofsfelln Alm (1410m) von Bergen 660 Hm

Die Wanderung führt auf ein herrlich gelegenes Almgebiet an der Südostseite des Hochgern. Die erste Hälfte dieser abwechslungsreichen Almtour führt entlang eines wildromantischen Baches mit vielen Zuläufen und einigen Wasserfällen. Danach geht’s auf einem stein- und wurzelreichen Bergpfad streckenweise steil weiter. Belohnt wird man mit herrlichen Blumenwiesen, einem tollen Ausblick und einer urigen, gastfreundlichen Alm.

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Hinteralm (1137 m) von Bergen 430 Hm

Bereits die Anfahrt durch das Weißachen-Tal ist ein Vorgeschmack auf die Eindrücke der Wanderung: ein wildromantischer Bach mit vielen Zuläufen und einigen Wasserfällen. Immer wieder kann man hinunter zum mal tosenden, mal sanft plätschernden Wasser. Auf der breiten, anfangs recht flach verlaufenden Forststraße gelangt man auf das Almgebiet Eschelmoos. Nach einem steileren Endspurt empfangen Kuhglocken-Gebimmel und eine freundliche Sennerin die Wanderer auf der Hinteralm.

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Bründlingalm

Bründlingalm (1167m) 180 Hm, von Ruhpolding

Kurzer, komfortabler und bestens beschilderter Weg auf ein gut erschlossenes Almgebiet an der Nordseite des Hochfelln. Die leichte Erreichbarkeit sowohl zu Fuß von der Steinbergalm als auch per Seilbahn machen die Alm zu einem Touristenmagnet. Das beeinträchtigt aber weder die idyllische Atmosphäre noch den schönen Talblick. Für Familien bietet sich diese einfache Wanderung an, aber auch für Feierabendtouren mit Stirnlampe, als Winterausflug oder auch bei zweifelhaften Wetteraussichten.

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Branderalm (1135m) von Seehaus, 400 Hm

Von der idyllischen Seenlandschaft zwischen Ruhpolding und Reit im Winkel startet diese beschauliche Wanderung, die meist an einem idyllischen Bach entlangführt und immer wieder beeindruckende Bergblicke ermöglicht. Zwei Varianten bieten sich an: Der kürzere, landschaftliche reizvollere Wanderweg oder die Forststraße, die sich auch für Kinderwagen, bei Nässe und Schnee oder auch bei Dunkelheit eignet. Ziel ist die urige Branderalm, die jedoch nur in der Almsaison bewirtschaftet ist,

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Doaglalm (1000 m) von Samerberg, 200 Hm

ie ganzjährig geöffnete Doaglalm ist ein Magnet für alle, die einen kurzen, einfachen Weg und trotzdem Bergflair und almtypische Küche möchten. Die Forststraße ermöglicht auch die Mitnahme von Kinderwagen und kleineren Kindern. Während der Almsaison tragen auch Tiere auf den umliegenden Wiesen zur typischen Atmosphäre bei. Wegen der guten Erreichbarkeit, der Familienfreundlichkeit sowie der guten Küche, ist die Alm meist gut besucht.

Doaglalm (1000 m) von Samerberg, 200 Hm Weiterlesen »

Haaralm (1300 m) 560Hm

Bereits der Startort Urschlau ist in seiner Ursprünglichkeit sehenswert und liegt in einem wildromantischen Tal. Eine etwas längere, teilweise steile Wanderung führt durch Bergwald auf ein typisches Almgebiet. Endlich am Ziel, wird man mit einem erstaunlichen Blick auf die umliegenden Gipfel und bis in die Zentralalpen belohnt.

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